Handball Statistiken
Die Champions League ist der höchste Europapokal-Wettbewerb für Handball-Vereinsmannschaften. Ausgetragen wird sie von der Europäischen Handballföderation (EHF). Die Sieger der EHF Champions League können sich aufgrund der geringen Bedeutung der Vereinseuropameisterschaft auch als beste Vereinsmannschaft Europas bzw. der Welt bezeichnen. Auch der IHF-Vereinsweltmeisterschaft wird von den großen Vereinen wenig Beachtung geschenkt und daher von ihnen nur mit Jugendmannschaften bzw. gar nicht besucht. Erstmals ausgetragen wurde der Europapokal der Landesmeister im Handball im Jahre 1957. Seit 1970 wird der Wettbewerb bei den Männern jährlich ausgetragen. Deutsche Mannschaften dominierten den Pokalwettbewerb bis in die 80er Jahre. Dabei konnten sowohl Vereine aus der DDR als auch aus der BR Deutschland die höchste Trophäe im europäischen Vereinshandball gewinnen. 1970 und 1979 kam es dabei zu „deutsch-deutschen“ Finalbegegnungen. Dem VfL Gummersbach gelangen in dieser Zeit fünf Titelgewinne, er wurde zum erfolgreichsten Verein in diesem Wettbewerb. 1994 wurde der Europapokal der Landesmeister in die EHF Champions League umbenannt. Von dieser Zeit an dominierten die spanischen Mannschaften, welche von 1994 bis 2001 in allen acht Europapokalwettbewerben triumphieren konnten. Allein der FC Barcelona konnte sich neben 1991 die Trophäe von 1996 bis 2000 fünfmal in Folge sichern und löste mit insgesamt sechs Triumphen den VfL Gummersbach als Rekordsieger in diesem Wettbewerb ab. 2011 gewannen die Katalanen ihren achten Titel. Der Einzelspieler mit den meisten Titeln Andrei Xepkin. Insgesamt sieben Mal war er zwischen 1996 und 2007 Champions-League-Sieger. Aktuelle Handball Ergebnisse und Statistiken zu den einzelnen Spielen in den Serien erhalten interessierte Mitmenschen auf unterschiedlichen Sportportalen zur Verfügung gestellt.
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